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Satzung

Jagdverein Hubertus Kreis Eschwege e.V.


§ 1

Name und Sitz des Vereins


Der Verein führt den Namen JAGDVEREIN HUBERTUS KREIS ESCHWEGE e.V..
Er hat seinen Sitz in Eschwege. Er ist rechtsfähig und in das Vereinsregister des
Amtsgerichtes Eschwege eingetragen. Der Verein ist Mitglied der Landesvereinigung der
Jäger, des LANDESJAGDVERBANDES HESSEN e.V..


§2

Zweck des Vereines


Der JAGDVEREIN HUBERTUS KREIS ESCHWEGE e.V. mit Sitz in Eschwege verfolgt
ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes
„Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung 1977 vom 16.03.1976.
Zweck des Vereines ist:

a) die Pflege und Förderung aller Zweige des Jagdwesens, insbesondere des Schutzes
und der Erhaltung der heimischen Tierwelt und der Wahrung der berechtigten
Interessen der Landeskultur sowie der Förderung des Naturschutzes, Tierschutzes
und Umweltschutzes;

b) das Jagdhundewesen zu fördern;

c) das Jagdhornblasen zu fördern;

d) geeigneten Nachwuchs heranzubilden.


§ 3

Mittel zur Erreichung dieser Ziele


Mittel zur Erreichung dieser Ziele sind:

a) Die Abhaltung regelmäßiger Zusammenkünfte und Mitgliederversammlungen;

b) Vorträge über jagdliche Fragen;

c) Lehrgänge zur Vorbereitung auf die Jägerprüfung;

d) Lehrgänge zur Abrichtung von Jagdhunden sowie Durchführung von Jagdhundeprüfungen;

e) Jagdliches Schießen;

f) Wildbestandsermittlungen.

Innerhalb des Vereines können Hegeringe gebildet werden, die zur Unterstützung dieser
Aufgaben herangezogen werden.
Sie werden von Hegeringleitern geleitet, die Vereinsmitglieder sein müssen und mit einfacher
Stimmenmehrheit von den Mitgliedern des Hegeringes für die Dauer von drei Jahren gewählt
werden.

Mitglieder der einzelnen Hegeringe können sein:

a) alle Vereinsmitglieder, die im Gebiet des Hegeringes wohnen oder jagen;

b) alle Jagdausübungsberechtigten und Jagdschutzberechtigten im Gebiet des
Hegeringes.

In Vereinsangelegenheiten sind nur Mitglieder des JAGDVEREINS HUBERTUS KREIS
ESCHWEGE e.V. stimmberechtigt.


§ 4

Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.


§ 5

Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die
Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereines.


§ 6

Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder
durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.


§ 7

Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereines oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt
das Vermögen des Vereines an den LANDESJAGDVERBAND HESSEN e.V. oder dessen
Rechtsnachfolger.


§ 8

Mitgliedschaft


Der Verein hat ordentliche Mitglieder, außerordentliche Mitglieder und Ehrenmitglieder.

a) Ordentliches Mitglied kann jeder Jagdscheinberechtigte werden.

b) Außerordentliche Mitglieder brauchen nicht jagdscheinberechtigt zu sein, sie müssen
jedoch die Ziele und Aufgaben des Vereines und des Landesjagdverbandes
unterstützen.
Teilnehmer an einem Vorbereitungslehrgang für die Jägerprüfung müssen
außerordentliche Mitglieder sein. Ausnahmen kann der Vorstand genehmigen.

c) Ehrenmitglieder können solche Personen werden, die auf Vorschlag des Vorstandes
durch Mehrheitsbeschluss der Hauptversammlung ernannt werden, weil sie sich
hervorragende Verdienste um den Verein und auf jagdlichem Gebiet erworben haben.


§ 9

Aufnahme in den Verein


Die Aufnahme ist schriftlich zu beantragen. Über die Aufnahme oder Ablehnung des
Antrages entscheidet der Vorstand, gegebenenfalls nach Anhörung des zuständigen
Hegeringleiters. Die Entscheidung bedarf keiner Begründung.


§ 10

Rechte und Pflichten der Mitglieder

Jedes Mitglied ist berechtigt, die Einrichtungen des Vereines zu benutzen, die
Veranstaltungen des Vereines und des jeweiligen Hegeringes zu besuchen und bei
Abstimmungen seine Stimme abzugeben.
Jedes Mitglied ist verpflichtet:

a) die vorliegende Satzung und die Satzung des LANDESJAGDVERBANDES
HESSEN e.V., die zu ihrer Ergänzung erlassene Geschäftsordnung, Beschlüsse der
Versammlungen, des Vorstandes, des erweiterten Vorstandes und des zuständigen
Ehrenrates des Landesjagdverbandes anzuerkennen und danach zu handeln;

b) nach besten Kräften an der Verwirklichung und Erreichung der Aufgaben und Ziele
des Vereines und des Landesjagdverbandes mitzuwirken;

c) die von der Hauptversammlung festgesetzten Mitgliedsbeiträge pünktlich zu
entrichten;
d) jede Veränderung der Anschrift dem Vorstand anzuzeigen.


§ 11

Beendigung der Mitgliedschaft


Die Mitgliedschaft erlischt

a) bei Ableben des Mitgliedes;

b) durch freiwilligen Austritt, der dem Vorstand mindestens 2 Monate vor Ablauf des
Geschäftsjahres, also bis zum 01.11. jeden Jahres schriftlich anzuzeigen ist und der auf
das Ende des Geschäftsjahres wirksam wird;

c) durch Ausschluss
1) bei gröblichen Verletzungen der Satzung oder der Vereinsinteressen,
2) bei unehrenhaftem Verhalten innerhalb und außerhalb des Vereines,
3) im Falle der Nichtzahlung des Beitrages.

Der Ausschluss erfolgt durch Mehrheitsbeschluss des erweiterten Vorstandes und ist dem
betroffenen Mitglied durch einen eingeschriebenen Brief mitzuteilen. Vor der
Beschlussfassung ist dem Betroffenen Gelegenheit zu geben, sich zu äußern.
Gegen den Beschluss des erweiterten Vorstandes ist eine Beschwerde an die nächste
Hauptversammlung zulässig, die innerhalb einer Woche nach Zustellung der
Ausschlussverfügung beim Vorstand des Vereines einzulegen ist. Über die Beschwerde
entscheidet die Hauptversammlung endgültig.
Ausscheidende Mitglieder verlieren alle Rechte an dem Verein und an dessen Vermögen. Die Beitragspflicht bleibt bis zum Ende des Geschäftsjahres bestehen.


§ 12

Beiträge und Aufnahmegebühren


Die Mitglieder bezahlen einen jährlichen Mitgliedsbeitrag und eine einmalige
Aufnahmegebühr, die Höhe dieser Beträge wird von der Hauptversammlung festgelegt. Diese Beträge dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke und Aufgaben des Vereines verwendet werden.
Die Aufnahmegebühr wird mit dem ersten Mitgliedsbeitrag fällig.
Die Mitgliedsbeiträge sind jährlich am 01.01. fällig und spätestens bis zum 31.03. jeden
Geschäftsjahres zu bezahlen. Nach Ablauf dieser Frist erfolgt eine erste, nach weiteren vier
Wochen eine zweite Mahnung. Das Mahnverfahren ist gebührenpflichtig. Wird das
Mitgliedskonto auch nach der zweiten Mahnung nicht ausgeglichen, erfolgt der Ausschluss
aus dem Verein.


§ 13

Vereinsleitung


Organe des Vereines sind der Vorstand, der erweiterte Vorstand, die Hauptversammlung und
die außerordentliche Mitgliederversammlung.


§ 14

Der Vorstand


Den Vorstand bilden:

a) der Vorsitzende

b) der stellvertretende Vorsitzende

c) der Schriftführer und sein Stellvertreter

d) der Kassenwart und sein Stellvertreter.

Die Wahl des Vorstandes in der Hauptversammlung erfolgt für jeweils drei Jahre und wird
durch einen Wahlausschuss von drei Mitgliedern vorbereitet. Dieser Ausschuss wird
mindestens einen Monat vor dem vorgesehenen Wahltermin durch den erweiterten Vorstand
berufen. Er gibt sich eine Geschäftsordnung und entscheidet mit einfacher Mehrheit. Bis zur ordnungsgemäßen Neuwahl eines Vorstandes bleibt der alte Vorstand im Amt.
Wahlvorschläge sind dem Wahlausschuss schriftlich, spätestens eine Woche vor der
Hauptversammlung einzureichen. Sie müssen von mindestens zwanzig Mitgliedern
unterzeichnet sein.


Der Vorstand ist für die ordnungsgemäße Geschäftsführung des Vereines verantwortlich. Er
vertritt den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Rechtsverbindliche Erklärungen bedürfen
der schriftlichen Unterzeichnung durch mindestens zwei Vorstandsmitglieder.


§ 15

Der erweiterte Vorstand


Dem erweiterten Vorstand gehören neben dem Vorstand, den Hegeringleitern und auf Antrag
den Leitern der im Vereinsgebiet liegenden Hegegemeinschaften an:

a) die Ehrenvorsitzenden

b) der Schießwart

c) der Leiter der Hundegruppe

d) der Leiter der Bläsergruppe

e) der Leiter der Jungjägerausbildung

f) der Leiter der Schießgruppe

g) der Leiter eines im Vereinsgebietes liegenden staatlichen Forstamtes

h) der Kreisjagdberater.

i) der Naturschutzbeauftragte

Der Antrag der Hegegemeinschaften auf Mitgliedschaft der gewählten Leiter im erweiterten
Vorstand ist an den Vereinsvorstand zu richten. Über diesen Antrag wird in der
nächstmöglichen Sitzung des erweiterten Vorstandes beraten und mit einfacher Mehrheit
abgestimmt.
Hegegemeinschaftsleiter können darüber hinaus nur Mitglied im erweiterten
Vorstand werden, wenn sie ordentliches Mitglied im Jagdverein sind. Wenn ein
Hegegemeinschaftsleiter kein ordentliches Vereinsmitglied ist, dann kann die
Hegegemeinschaft für ein Mitglied aus ihren Reihen, das ordentliches Mitglied im Jagdverein
ist, den Antrag auf Mitgliedschaft im erweiterten Vorstand stellen.
Die Mitglieder des erweiterten Vorstandes werden durch den Vorstand für die Dauer von drei
Jahren berufen. Die Berufung hat innerhalb eines Monates nach Wahl des Vorstandes bzw.
nach Ausscheiden eines Mitgliedes des erweiterten Vorstandes zu erfolgen.
Zu Sitzungen des erweiterten Vorstandes kann der Vorstand sachkundige Personen einladen.
Diese Personen haben kein Stimmrecht. Der erweiterte Vorstand ist zu Sitzungen zu laden, in denen wichtige Fragen der Vereinsführung und des Jagdwesens beraten oder beschlossen werden sollen.


§ 16

Sitzungen


Die Einladungen zu den Sitzungen des Vorstandes und des erweiterten Vorstandes und deren Leitung erfolgt durch den Vorsitzenden. Die Beschlüsse erfolgen mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit ist die Abstimmung zu wiederholen. Bei wiederholter Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden.
Über die Sitzungen des Vorstandes, des erweiterten Vorstandes, der Hauptversammlungen
und der außerordentlichen Mitgliederversammlungen sind Niederschriften anzufertigen, die
alle Beschlüsse enthalten. Diese sind vom Versammlungsleiter und vom Schriftführer zu
unterzeichnen. Die Mitglieder des Vorstandes und des erweiterten Vorstandes üben ihre
Tätigkeit ehrenamtlich aus. Die persönlichen Auslagen werden in angemessenem Umfang aus der Vereinskasse erstattet.


§ 17

Vereinsversammlungen


Vereinsversammlungen sind

a) die Hauptversammlungen

b) die außerordentlichen Mitgliederversammlungen.

Alljährlich im Frühjahr und im Herbst ist eine Hauptversammlung abzuhalten. Die
Einberufung erfolgt schriftlich unter Angabe des Ortes, des Zeitpunktes und der
Tagesordnung mindestens zwei Wochen vor dem festgelegten Tag.
Anträge zu den Hauptversammlungen sind spätestens eine Woche vor dem
Versammlungstermin dem 1. Vorsitzenden einzureichen.

In der Frühjahrshauptversammlung erfolgen:

a) der Jahresbericht über das verflossene Geschäftsjahr;

b) der Kassenbericht und ein Bericht der Kassen- und Rechnungsprüfer über
deren vorgenommene Revision der Kassenvorgänge des verflossenen Geschäftsjahres;

c) der Antrag auf Entlastung des Vorstandes;

d) die etwa erforderlich werdende Neuwahl des Vorstandes;

e) die Wahl von zwei Kassen- und Rechnungsprüfern;

f) Beschlüsse über etwaige Satzungsänderungen

g) die Festsetzung der Aufnahmegebühr und des Jahresbeitrages.

Jede ordnungsgemäß einberufene Hauptversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der
erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Zu allen Beschlüssen bedarf es der einfachen
Stimmenmehrheit der Anwesenden. Bei Stimmengleichheit entscheidet der Vorsitzende bzw.
sein Stellvertreter.
Außerordentliche Mitgliederversammlungen sind einzuberufen, wenn es der Vorstand für
erforderlich hält oder wenn mindestens 1/3 der Mitglieder einen schriftlichen Antrag an den
Vorstand stellt. Die Abstimmungen erfolgen wie in der Hauptversammlung.


§ 18

Disziplinarverfahren


Die Mitglieder des Vereines sind der Disziplinarordnung des LANDESJAGDVERBANDES
HESSEN e.V. in der jeweils gültigen Fassung unterworfen.
Ebenso wird die Satzung des JAGDGEBRAUCHSHUNDEVERBANDES sowie dessen
Disziplinarordnung in der jeweils gültigen Fassung anerkannt.


§ 19

Schießgruppe


Zur Weiterbildung interessierter Vereinsmitglieder besteht im JAGDVEREIN HUBERTUS
KREIS ESCHWEGE e.V. eine Schießgruppe. Mitglieder der Schießgruppe müssen Mitglied
im Jagdverein sein. Dieser Schießgruppe können sowohl ordentliche als auch
außerordentliche Mitglieder angehören. Sinn und Zweck dieser Abteilung ist es, durch
Vergleichsschießen mit anderen Vereinen und Teilnahme an Wettkämpfen gemäß den
Ausschreibungen des LANDESJAGDVERBANDES HESSEN e.V. und des DEUTSCHEN
JAGDSCHUTZVERBANDES den Leistungsstandard zu vergleichen und die besten Schützen
zu ermitteln.
Der Leiter der Schießgruppe wird von den Mitgliedern der Schießgruppe gewählt.


§ 20

Schießstandkommission


Zur Verwaltung der vereinseigenen Schießstandanlage wird eine Schießstandkommission
gebildet. Dieser Kommission gehören an:

a) der Schriftführer

b) der Kassenwart

c) der Schießwart

d) ein Hegeringleiter, der vom erweiterten Vorstand zu benennen ist

e) der Vorsitzende des Jagdvereins.
Die nachfolgend abgedruckte Schießstandbenutzungsordnung ist Bestandteil der Satzung.


§ 21

Der Gerichtsstand für alle Streitigkeiten ist Eschwege.


§ 22

Diese Satzung kann durch 2/3-Mehrheit der erschienenen Mitglieder in einer
Mitgliederversammlung geändert werden.


§ 23

Rechtskraft der Satzung


Die vorstehende Satzung ist am 25.04.2003 von der Hauptversammlung beschlossen worden und tritt am 25.04.2003 in Kraft.
Gleichzeitig treten die Bestimmungen der Satzung vom 04.04.1992
außer Kraft.